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Gesundheit und Mensch: Humanmedizin, Pflege, Psychologie, Therapie

Grundständige Studiengänge: Ärzte und Zahnärzte werden in Berlin und Brandenburg an der Charité - Universitätsmedizin Berlin ausgebildet, die seit 2003 die medizinischen Fakultäten von HU und FU Berlin vereint. Die Charité zählt zu den größten und bedeutendsten Universitätskliniken Europas, zahlreiche Medizin-Nobelpreisträger haben dort geforscht und gelehrt.
Zum Wintersemester 2010/2011 wurde der Modellstudiengang Medizin eingerichtet. Die Studierenden müssen ihre freiwillige Teilnahme schriftlich bestätigen, da wegen des Studienablaufes, der vom Regelstudium abweicht, ein Wechsel an eine andere medizinische Fakultät nicht ohne Studienzeitverlust möglich ist. Vorausgesetzt werden zudem sehr gute Englischkenntnisse, da viele englische Originaltexte gelesen werden, sowie umfangreiche naturwissenschaftliche Kenntnisse, weil der Forschung ein großer Stellenwert eingeräumt wird. Eventuell fehlende Kenntnisse können mittels Brückenkursen erworben werden.
Den höheren Zugangshürden steht ein hochmodernes Medizinstudium gegenüber, in dessen Leitbild es heißt:
"Die Fakultät der traditionsreichen Charité - Universitätsmedizin Berlin hat hierbei das Ziel, in der medizinischen Lehre eine nationale und internationale Spitzenposition in Bezug auf Qualität, Zufriedenheit und Nachhaltigkeit zu erreichen. Durch engagierte, hochwertige Lehre und gute Betreuung sollen Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden, die - sich dem lebenslangen Lernen und der Weitergabe ihres Wissens verpflichtet fühlen, - über Kommunikations-, Interaktions- und Teamfähigkeit verfügen, - Entscheidungsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein zeigen und - sich aktiv für öffentliche und individuelle Gesundheitsförderung sowie für Prävention einsetzen, um den dynamischen Herausforderungen in Medizin, Wissenschaft und Gesellschaft gewachsen zu sein und als führende Experten des Gesundheitswesens akzeptiert zu werden."
Ebenso wie für Humanmedizin erfolgt die Bewerbung für die Zahnmedizin über die Stiftung für Hochschulzulassung (Nachfolgerin der ZVS). Beide Studiengänge schließen mit dem Staatsexamen ab. Eine Alternative zum klassischen Medizinstudium bietet die private Hochschule für Gesundheit und Sport, allerdings mit der starken Eingrenzung auf Sanitäts- und Rettungsmedizin. Mit dem Studienabschluss (Bachelor of Science) wird das medizinische Niveau der fachärztlichen Assistenz erreicht. Die Hochschule strebt für die Zukunft ein duales Studienangebot mit der studienbegleitenden Ausbildung zum Rettungssanitäter oder zum Rettungsassistenten an.
Weiterführender Studiengang: Der internationale Studiengang Molecular Medicine betont die Anwendung molekularbiologischer Erkenntnisse auf das Verstehen und Bekämpfen von Krankheiten.
Berufsperspektiven: Berufliche Perspektiven für Absolventen der Medizin und Zahnheilkunde sind in der Regel die Anstellung in einem Krankenhaus oder Klinikum, die Niederlassung als Allgemeinmediziner oder Facharzt in einer eigenen Praxis oder die medizinische Forschung. Der Studiengang Sanitäts- und Rettungsmedizin qualifiziert Sie für eine den Medizinalfachberufen und Fachtherapeuten übergeordnete Tätigkeit im Gesundheitswesen. Darüber hinaus kommen für Sie Leitungs- und Führungstätigkeiten im Leitstellenbereich von Feuerwehr und Rettungsdienst, Tätigkeiten im Bereich rettungsmedizinisch relevanter Medizintechnikhersteller sowie die wissenschaftliche Mitarbeit in Stiftungen, Verbänden und Verlagen in Frage. Der Masterstudiengang Molecular Medicine bietet Ihnen Perspektiven sowohl im Forschungslabor als auch im klinischen Einsatz.
Grundständige Studiengänge:
Medizin - Modellstudiengang (Staatsexamen), Charité (ö)
Sanitäts- und Rettungsmedizin (B.Sc.), Hochschule für Gesundheit und Sport (p)
Zahnheilkunde (Staatsexamen), Charité (ö)
Weiterführender Studiengang:
Molecular Medicine (M.Sc., consecutive), Charité (ö)

Fachgebiet: Als Neurowissenschaften werden im deutschen Sprachraum die Forschungsbereiche von Medizin und Biologie zusammengefasst, die sich mit Aufbau und Funktionsweise von Nervensystemen befassen.
Weiterführende Studiengänge: Der berufsbegleitende Studiengang Cerebrovascular Medicine widmet sich ausschließlich der Erforschung und der Behandlung von Schlaganfällen. Der Schwerpunkt des Studiengangs Medical Neurosciences liegt auf der translationalen Forschung, also der Übertragung von nichtklinischen Forschungsergebnissen auf die klinische Anwendung beim Menschen.
Zwei weitere Studiengänge mit Bezug zu den Neurowissenschaften, deren Schwerpunkte jedoch auf Technik und Forschung liegen, sind im Abschnitt "Medizintechnik" zu finden: Computational Neuroscience und Social, Cognitive and Affective Neuroscience.
Berufsperspektiven: Die Berufsfelder für die Absolventen neurowissenschaftlicher Studiengänge sind überwiegend in der translationalen Medizin (s. o.) angesiedelt. Neben der neuromedizinischen Forschung sind die Planung und Durchführung klinischer und patientenorientierter Studien ein typisches Arbeitsgebiet für die Absolventen.
Weiterführende Studiengänge:
Cerebrovascular Medicine (M.Sc., berufsbegleitend, weiterbildend), Charité (ö)
Medical Neurosciences (M.Sc., consecutive), Charité (ö)

Fachgebiet: Die Pflegewissenschaft ist noch eine recht junge akademische Disziplin. Nach ersten wissenschaftlichen Ansätzen bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in Deutschland erst in den 1960er-Jahren (DDR) bzw. 1980er-Jahren (BRD) Studiengänge zu diesem Fachgebiet eingerichtet. Nachdem zunächst die Auseinandersetzung mit Grundbegriffen in der Pflegewissenschaft vorherrschte, werden Pflegepraxis und Pflegewissenschaft mittlerweile als Bereiche angesehen, die sich wechselseitig beeinflussen. So kann die wissenschaftliche Überprüfung von Pflegekonzepten und -maßnahmen die Qualität der Pflege verbessern. Diesem Zweck sowie der Erhöhung der Attraktivität des Pflegeberufes dient die zunehmende Akademisierung dieses Fachgebiets.
Grundständige Studiengänge: In Berlin bieten die Evangelische Hochschule Berlin und die private Akkon-Hochschule pflegewissenschaftliche Bachelorstudiengänge an. Dabei ist der Bachelor of Nursing ein dualer Studiengang, die Studierenden absolvieren parallel zum Studium eine Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in. Die Angewandte Pflegewissenschaft ist ein berufsbegleitendes Studium mit den Studienschwerpunkten Primärpflege (Primary Nursing), erweiterte Pflegepraxis (Advanced Nursing Practice), Pflegecoaching, Fallsteuerung und Organisation (z.B. Case Management und Homecare). Einen Teilzeit-Studiengang zur Advanced Nursing Practice bietet die MSB Medical School Berlin an.
Berufsperspektiven: Die Studiengänge qualifizieren Sie für höhere Aufgaben im Pflegebereich, insbesondere dem Projekt- und Fallmanagement, der Steuerung von Versorgungsprozessen, präventiven Hausbesuchen, Beratung sowie der Anleitung von Patienten, Angehörigen und anderen Pflegekräften. Sie lernen, Gesundheit zu fördern, Gesundheitsgefährdungen zu reduzieren sowie professionelle Beziehungen zu kranken, beeinträchtigten oder sterbenden Menschen jeden Alters sowie zu deren sozialem Umfeld aufzunehmen und zu gestalten.
Grundständige Studiengänge:
Advanced Nursing Practice (B.Sc. Teilzeit), Medical School Berlin (p)
Angewandte Pflegewissenschaft (B.A., berufsbegleitend), Akkon-Hochschule (p)
Nursing (B.Sc., dual), Evangelische Hochschule Berlin (ö)
Fachgebiet: Die Psychologie beschreibt und untersucht das Verhalten und das Erleben des Menschen sowie deren Ursachen, Bedingungen und Entwicklungen. Sie ist eine empirische Wissenschaft, die großen Wert auf Experimente und deren mathematische Auswertungen legt. Um dabei der Komplexität menschlichen Verhaltens gerecht werden zu können, greift die Psychologie auf Erkenntnisse aus den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften zurück. In der angewandten Psychologie, der praktischen Anwendung psychologischer Erkenntnisse, haben sich zahlreiche Spezialisierungsrichtungen entwickelt, insbesondere die "Klinische Psychologie" und die "Wirtschaftspsychologie" mit ihren Unterkategorien. Grundständige Studiengänge: In Berlin und Brandenburg finden Sie eine große Auswahl an Psychologie-Studiengängen. Die grundständigen Studiengänge bieten alle eine breite psychologische Grundlagenausbildung und unterscheiden sich in einzelnen Schwerpunktbildungen: FU Berlin: Klinische Psychologie, Gesundheitspsychologie, Organisations- und Wirtschaftspsychologie, Arbeits- und Berufspsychologie, Neurokognitive Psychologie
HU Berlin: Klinische Psychologie, Kognitive und Biologische Psychologie, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Persönlichkeits- und Entwicklungspsychologie
Uni Potsdam: Klinische Psychologie und Gesundheitswissenschaften, Arbeits- und Organisationspsychologie, Pädagogische Psychologie
International Psychoanalytic University Berlin: Biopsychologie und neurokognitive Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie; klinische Fächer mit differentieller Psychologie, Diagnostik sowie Theorie und Methoden psychologischer Intervention
MSB Medical School Berlin: Angewandte Psychologie mit den Schwerpunkten Gesundheitspsychologie, Klinische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie
Steinbeis-Hochschule Berlin: Vertiefungsrichtungen Diagnostische Psychologie und Psychologische Beratung. Der Studiengang Angewandte Psychologie konzentriert sich auf die Gesundheitspsychologie, die Klinische Psychologie/Psychotherapie und die Arbeits- und Organisationspsychologie. Der gesundheitswissenschaftliche Schwerpunkt des Studiengangs Psychologie und mentale Gesundheit wird in den höheren Semestern abgedeckt durch Module aus den Bereichen Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie.
Weiterführende Studiengänge: Die meisten weiterführenden Psychologie-Studienangebote sind konsekutiv, Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Psychologie-Studium, teilweise auch ein Medizinstudium mit Psychologie-Schwerpunkt. Private Hochschulen verlangen zum Teil noch praktische Erfahrungen oder die Teilnahme an einem Forschungsprojekt. Die Psychologie an der Uni Potsdam ist konstituierender Bestandteil des Exzellenzbereiches der Universität Potsdam, "Kognitionswissenschaften". Vertiefungsmöglichkeiten sind Arbeits- und Organisationspsychologie, Klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratungspsychologie, Pädagogische Psychologie und Grundlagenvertiefung Kognition und Handeln über die Lebensspanne. Im gleichnamigen Studiengang an der International Psychoanalytic University Berlin wird die "Psychoanalyse" als klinische Theorie, als Theorie menschlicher Entwicklung und Fehlentwicklung, als Methode der Beratung und therapeutischen Behandlung sowie als Kulturtheorie und Subjektwissenschaft dargestellt. Psychologie an der Steinbeis-Hochschule ist schwerpunktmäßig Psychotherapiewissenschaft. Alternativ bietet dieselbe Hochschule Medical Psychology an, wo Sie in medizinisch orientierter Psychologie zu Spezialisten auf medizinnahen Arbeitsfeldern ausgebildet werden können. Psychologie und mentale Gesundheit vermittelt Kompetenzen auf fortgeschrittenem Niveau in den Bereichen Verhaltenstherapie, Neuropsychologie und Gerontopsychologie. Der Studiengang Psychologie - Schwerpunkt Klinische und Gesundheitspsychologie berücksichtigt nationale und internationale gesundheitspolitische Entwicklungen und die damit einhergehenden Veränderungen auf dem europäischen Arbeitsmarkt.
Drei weitere Studiengänge führen neben dem Studien-abschluss auch zur Approbation als "Psychologische/-r Psychotherapeut/-in": Psychologische Psychotherapie können Sie in drei Jahren Vollzeit oder fünf Jahren Teilzeit studieren, der Studiengang wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Den Masterabschluss inklusive Ausbildung erreichen Sie in den Studiengängen Psychotherapie/Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie in jeweils 7 Semestern.
Berufsperspektiven: Neben dem therapeutischen Arbeitsgebiet stehen Entwicklung und Durchführung von Diagnostik- und Interventionsverfahren, hier vor allem psychologischer Beratung und Trainings, im Zentrum der beruflichen Praxis von Psychologen. Dabei sind nicht nur staatliche Einrichtungen wie Kliniken, Beratungsstellen, Jugend- und Sozialämter potenzielle Arbeitgeber - zunehmend finden Psychologen auch Arbeit in der Markt- und Meinungsforschung, in Unternehmensberatungen oder direkt in Unternehmen. Möglich sind darüber hinaus Karrieren im Lehramt oder in der Wissenschaft. Spezialisierte Psychologen, z. B. Verkehrspsychologen, können sich auch selbstständig machen. Grundständige Studiengänge:
Angewandte Psychologie (B.Sc.), MSB Medical School Berlin (p)
Psychologie (B.Sc.), Freie Universität Berlin (ö)
Psychologie (B.Sc.), Humboldt-Universität zu Berlin (ö)
Psychologie (B.A.), International Psychoanalytic University Berlin (p)
Psychologie (B.Sc.), Steinbeis-Hochschule Berlin (p)
Psychologie (B.Sc.), Universität Potsdam (ö)
Psychologie und mentale Gesundheit (B.Sc.), Hochschule für Gesundheit und Sport (p)
Weiterführende Studiengänge:
Klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.), MSB Medical School Berlin
Medical Psychology (M.Sc., konsekutiv), Steinbeis-Hochschule Berlin (p)
Psychologie (M.A., konsekutiv), International Psychoanalytic University Berlin (p)
Psychologie (M.Sc., konsekutiv), Steinbeis-Hochschule Berlin (p)
Psychologie (M.Sc., konsekutiv), Universität Potsdam (ö)
Psychologie und mentale Gesundheit (M.Sc., konsekutiv), Hochschule für Gesundheit und Sport (p)
Psychologie - Schwerpunkt Klinische und Gesundheitspsychologie (M.Sc., konsekutiv), Freie Universität Berlin (ö)
Psychologische Psychotherapie (Staatliche Prüfung, Approbation, weiterbildend), Humboldt-Universität zu Berlin (ö)
Psychotherapie/Verhaltenstherapie (M.Sc., Approbation, weiterbildend), Psychologische Hochschule Berlin (p)
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (M.Sc., Approbation, weiterbildend), Psychologische Hochschule Berlin (p)

Fachgebiet: Als Therapie bezeichnet man Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen; sie ist ein integraler Bestandteil der medizinischen Ausbildung. Außer dem Beruf des Arztes gibt es noch eine ganze Reihe von nicht-akademischen Heilberufen, zu denen auch verschiedene spezialisierte Therapeuten zählen. Therapie-Studiengänge dienen der wissenschaftlichen Fundierung und Weiterentwicklung der Therapieberufe. "Therapeut" ist als Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geschützt, wohl aber die Bezeichnungen Psychotherapeut, Musiktherapeut, Logopäde, Ergotherapeut und Physiotherapeut, für die eine staatliche Prüfung oder ein Studium notwendig ist. Grundständige Studiengänge: Die grundständigen Therapie-Studiengänge in Berlin und Brandenburg haben vor allem Physio- und Sporttherapie zum Inhalt. Dabei ist Physiotherapie - Profil Präventions- und Rehabilitationssport - ein dualer Studiengang mit 9 Semestern, bei dem Sie parallel zum Studium eine Ausbildung zum Physiotherapeuten / zur Physiotherapeutin absolvieren. Beim Studiengang Physiotherapie/Ergotherapie können Sie neben dem Bachelorabschluss das Staatsexamen zum Physio- oder Ergotherapeuten erwerben. Schwerpunkte von Sporttherapie und Prävention sind überwiegend sportmedizinische Inhalte. Studieninteressierte müssen eine sportpraktische Eignungsprüfung bestehen und ein sportärztliches Unbedenklichkeitsattest nachweisen. Der Bachelorstudiengang ?Transdisziplinäre Frühförderung? and der MSB Medical School Berlin bildet akademische Fachpersonen aus, die Klein- und Vorschulkinder in ihrer Entwicklung fördern, ihre Eltern begleiten und eng mit anderen Berufsgruppen zusammen arbeiten. Weiterführende Studiengänge: Die weiterführenden Studiengänge widmen sich zum einen der klinischen Sozialarbeit, die sich mit sozialen und psychischen Aspekten gesundheitlicher Problemlagen befasst, zum anderen der Anwendung körperlicher Aktivität in Prävention und Rehabilitation. Klinische Sozialarbeit können Sie berufsbegleitend sowohl an der Alice Salomon Hochschule (6 Semester) als auch an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (5 Semester) studieren. Zugangsvoraussetzung für den konsekutiven Masterstudiengang Clinical Exercise Science ist der Abschluss eines Bachelorstudiums in einem Fach mit Bezug zu Prävention und Rehabilitation oder einem Nachbargebiet. Neben dem Masterabschluss besteht die Möglichkeit zur Promotion (PhD). Schwerpunkte sind klinische Anwendungen bei Patienten sowie der Einsatz im Gesundheits-, Breiten- und Spitzensport. Masterstudiengänge, die die Psychotherapie um Inhalt haben, sind im Abschnitt "Psychologie" zu finden. Berufsperspektiven: Studierte Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten können sich auf vielfältige Aufgabenfelder begeben: Neben der Arbeit mit Menschen (Betreuung, Beratung) können sie auf ihrem Gebiet Management-Aufgaben (Planung, Organisation) ebenso übernehmen wie lehrende und forschende Tätigkeiten. Potenzielle Arbeitgeber sind dabei u. a. Kliniken, Schulen und Kindertagesstätten, Alters- und Pflegeheime, Gesundheitszentren, Behinderteninstitutionen, aber auch Trainingszentren, Olympiastützpunkte, Bundesleistungszentren, Sportverbände und -vereine, berufspolitische Institutionen sowie Forschungsinstitutionen und Weiterbildungseinrichtungen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich mit einer eigenen Praxis selbstständig zu machen. Grundständige Studiengänge: Physiotherapie - Profil Präventions- und Rehabilitationssport (B.Sc., dual), Hochschule Lausitz (ö) Physiotherapie/Ergotherapie (B.Sc. / Physio- oder Ergotherapeut/-in, primärqualifizierend), Alice Salomon Hochschule Berlin (ö) Sporttherapie und Prävention (B.A.), Universität Potsdam (ö)
Transdisziplinäre Frühförderung (B.Sc.), MSB Medical School Berlin (p) Weiterführende Studiengänge: Clinical Exercise Science (M.Sc./Promotion, konsekutiv), Universität Potsdam (ö) Klinische Sozialarbeit (M.A., berufsbegleitend, weiterbildend), Alice Salomon Hochschule Berlin (ö) Klinische Sozialarbeit (M.A., berufsbegleitend, weiterbildend), Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (ö)
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